🐝 So entsteht unser Wabenhonig
Für unseren Wabenhonig verwenden wir spezielle Rähmchen, die nicht mit vorgeprägten Mittelwänden bestückt sind. Stattdessen erhalten sie lediglich einen schmalen Anfangsstreifen aus Bienenwachs. Dieser dient den Bienen als Orientierung und Startpunkt für den freien Naturwabenbau.
Die Bienen bauen die Waben anschließend vollständig selbst – aus frischem, reinem Wachs, das von den Jungbienen im Volk erzeugt wird. Jede Zelle entsteht dabei in sorgfältiger „Handarbeit“ der Bienen, ganz ohne vorgegebene Struktur.
Sobald der Nektar eingetragen ist, wird dieser von den Stockbienen weiterverarbeitet und reift zu Honig in den Waben heran. Erst wenn der Wassergehalt unter 20 % liegt und der Honig damit vollständig ausgereift ist, verdeckeln die Bienen die Zellen mit einer feinen Wachsschicht. Dieses Verdeckeln ist das natürliche Zeichen dafür, dass der Honig lagerfähig und fertig ist.
Genau in diesem Zustand wird der Wabenhonig entnommen – unverarbeitet, ungeschleudert und so naturbelassen, wie ihn die Bienen geschaffen haben.
Wer Wabenhonig einmal probiert hat, weiß:
Das ist kein Alltagsprodukt, sondern etwas Besonderes.
👉 Hier findest du alle Informationen zu unserem Wabenhonig
Wie isst man Wabenhonig?
In Deutschland ist Wabenhonig eher selten, in vielen anderen Regionen jedoch eine geschätzte Delikatesse. Besonders im Mittelmeerraum und im Nahen Osten gehört er traditionell zum Frühstück oder wird zu besonderen Anlässen serviert.
Dort ist Wabenhonig auch unter anderen Namen bekannt, etwa als Petek Bal (türkisch) oder عسل في الشمع (Asal fi al-shamaʿ, arabisch).
Wabenhonig wird nicht weiterverarbeitet, sondern so genossen, wie er aus dem Bienenstock kommt. Am einfachsten schneidet man ein kleines Stück aus der Wabe und legt es direkt auf Brot oder genießt es pur.
Beim Kauen löst sich der Honig langsam aus den Zellen, das feine Bienenwachs bleibt zurück. Dieses ist essbar und kann entweder mitgegessen oder anschließend ausgespuckt werden – ganz nach persönlichem Geschmack.
Genussideen für Wabenhonig
Wabenhonig lässt sich vielseitig genießen:
- pur als kleine Delikatesse
- auf frischem Brot oder Brioche
- zu mildem Käse, z. B. Ziegen- oder Frischkäse
- auf Frühstücksplatten oder als besonderer Akzent auf dem Dessert
Durch seine natürliche Form eignet sich Wabenhonig auch hervorragend zum Teilen – etwa bei einem gemütlichen Frühstück oder als besonderer Moment mit Gästen.

